Was bei Einreise in EU am Zoll angeben – und was nicht?

Die Einreisebestimmungen in die Europäische Union (EU) können je nach Herkunftsland des Reisenden und den aktuellen Vorschriften variieren. Hier sind allgemeine Richtlinien darüber, was Sie bei der Einreise in die EU typischerweise angeben müssen und was nicht.

Was Sie angeben müssen:

  1. Reisedokumente: Gültiger Reisepass und ggf. Visum. EU-Bürger können auch einen Personalausweis vorlegen.
  2. Zweck und Dauer des Aufenthalts: Sie müssen möglicherweise den Grund Ihres Besuchs (z.B. Tourismus, Geschäft, Studium) und die voraussichtliche Aufenthaltsdauer angeben.
  3. Finanzielle Mittel: Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für die Dauer des Aufenthalts kann erforderlich sein.
  4. Gesundheitsbezogene Informationen: Abhängig von der aktuellen Gesundheitslage, wie z.B. während einer Pandemie, können Gesundheitszeugnisse, Impfnachweise oder negative Testergebnisse erforderlich sein.
  5. Waren zur Verzollung: Falls Sie Waren mitführen, die über den erlaubten Freimengen liegen oder bestimmten Beschränkungen unterliegen (z.B. Tabak, Alkohol, große Bargeldbeträge über 10.000 Euro).

Was Sie normalerweise nicht angeben müssen:

  1. Private Informationen ohne Relevanz für die Einreise: Informationen, die nicht direkt mit den Einreisebestimmungen verbunden sind (z.B. private Lebensumstände, außer sie betreffen Ihren Aufenthaltszweck).
  2. Kleinere Geldbeträge: Bargeld unter der Meldegrenze von 10.000 Euro muss normalerweise nicht angegeben werden.
  3. Persönliche Gegenstände im Rahmen der Freimengen: Persönliche Gegenstände, die im Rahmen der zollfreien Mengen liegen und nicht zu kommerziellen Zwecken bestimmt sind.
  4. Informationen, die bereits durch Visa oder andere Dokumente abgedeckt sind: Falls Sie bereits ein Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung haben, sind diese Informationen bereits bekannt und müssen nicht erneut angegeben werden.

Bitte beachten Sie, dass diese Informationen allgemeiner Natur sind. Für spezifische und aktuelle Informationen ist es immer ratsam, die Website der Botschaft oder des Konsulats des Ziellandes oder der offiziellen Grenzschutzbehörde der EU zu konsultieren, insbesondere in Anbetracht der sich verändernden Einreisebestimmungen aufgrund von COVID-19 oder anderen relevanten Ereignissen.

Von admin

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